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Therapiehunde - keine Streichelhunde, sondern qualifizierte Therapie-Begleiter

Seit Sommer 2005 ist die Golden-Retriever-Hündin NELA "Mitarbeiterin" in unserer Praxis. Mit Nela haben wir eine Therapiehund-Ausbildung durchlaufen und Ende 2006 mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Auch eine allgemeine Prüfung, in der unter Begutachtung eines Mitarbeiters der Polizei Darmstadt das Wesen und der Gehorsam getestet wurden, hat sie mit Bravour bestanden.

Ziel dieser Ausbildungen und Qualifikationen ist hauptsächlich, Wissen und Kompetenz der Menschen, die die Hunde einsetzen, auf einen so hohen Stand zu versetzen, dass die Hunde bestmöglichst die Therapien von Patienten unterstützen können.

Nela hat am 16. September 2009 8 Welpen bekommen. Ihre Tochter Jule ist nun neues Mitglied des Hundeteams der Praxis.

Eine selbstverständliche Voraussetzung für einen Therapiebegleithund ist die regelmäßige Impfung und tierärztliche Untersuchung.

Arbeit mit Therapiehunden - Wie geht das?

Anders als ein "Streichelhund", dessen Gegenwart natürlich auch oft schon von großem Nutzen in verschiedenen Therapien ist, ist der Einsatz von Therapiebegleithunden sehr gezielt. Nur wenn er einen bestimmten Zweck in der Therapie erfüllt, und natürlich nur, wenn keine Allergie oder zu große Angst dagegen spricht, unterstützt der Hund die therapeutische Arbeit, z.B. als

- Brücke zum Kontaktaufbau
- Sprechmotivator
- Rollenspielteilnehmer
- Therapiemittel / Spielpartner
- Entspannungshilfe
- Hilfe zum Aufbau von Selbstwertgefühl

Der große Vorteil des Therapiebegleithundes ist, daß er völlig wertfrei ist. Der Hund geht auf jeden Menschen freudig zu, unabhängig davon, ob sein Sprechen eingeschränkt ist, ob er klein und wild ist, oder erwachsen und kontrolliert.

Und für Menschen mit Allergien oder zu großer Angst vor Hunden findet die Therapie ohne Hund und bei Bedarf auch in einem völlig hundefreien Raum statt.